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Gelber Fluss, grüne Mongolei, rote Revolution · 14 Tage
Xi'an • Hukou Wasserfall • Yan'an • Yinchuan • Hohot • Peking
Im Norden Chinas zieht der Huang He, der „Gelbe Fluss“, einen hunderte Kilometer großen Bogen durch die Ausläufer der Wüste Gobi. Dabei kommt dieser Fluss, der in Chinas Geschichte eine so bedeutende Rolle gespielt hat, vorbei an Yinchuan und dem Helan Gebirge mit seinen sehenswerten Naturschutzgebieten. Unweit von dort wo der Flusslauf sich wieder nach Süden wendet, um die dramatischen Hukou Wasserfälle hinab zu stürzen, liegt Hohot – die Hauptstadt der Inneren Mongolei mit ihrem typischen Grasland im Norden. Im Zentrum von all dem jedoch liegt Yan'an, jene legendäre Stadt, in der die Kommunisten in den 30er Jahren Zuflucht fanden und unter einfachsten Bedingungen eine gewaltige Revolution in Gang setzten. Eine einzigartige Reise zu Geschichte, Kultur und vielfältigen Landschaften.
Ein fast ohrenbetäubender Lärm dringt an Ihre Ohren. Das gewaltige Rauschen bleibt dabei praktisch konstant, während die aufgewühlten Wassermassen des Gelben Flusses den Hukou Wasserfall hinabstürzen. Tatsächlich trägt der Strom seinen Namen zurecht: Die große Menge an Sand und Schlamm, die Chinas Schicksalsfluss mit sich trägt, hat das Wasser tief eingefärbt. Doch der Schlamm ist tückisch, hat er doch seit jeher dazu beigetragen, dass sich das Flussbett erhöhte und daher zu katastrophalen Überschwemmungen und Änderungen im Flusslauf geführt. Heute passiert das nicht mehr. Die Menschen entnehmen zu viel Wasser für sich und die Landwirtschaft – heutzutage gibt es eher zu wenig als zu viel Wasser...
Das weiche Löss-Gestein im Umfeld des Gelben Flusses hat seit jeher Menschen dazu verleitet, Höhlen in die Hügel zu graben. Diese Behausungen bieten Schutz vor der Kälte des Winters und der Hitze des Sommers. Sie sind froh über die Kühle in ihrem Inneren. Doch auf Dauer so zu leben, können Sie sich nur schwer vorstellen. Und doch haben es die Menschen der Region getan. Auch die chinesischen Kommunisten, die nach dem legendären „Langen Marsch“ durch das halbe Land hier in Yan'an eine Zuflucht fanden, lebten hier jahrelang. Und so wurde aus dem unbedeutenden Yan'an, weit weg von den Metropolen, die Wiege einer gewaltigen Revolution...
Mehr als 6.000 Kilometer soll die Große Mauer einst lang gewesen sein, doch ein Großteil dieser Strecke ist nach Jahrhunderten, in denen das Bauwerk nicht mehr gebraucht wurde, verfallen oder wurde als Baumaterial anderweitig verwendet. Selbst hier inmitten der Wüste, wo die Trockenheit die Mauer verhältnismäßig gut konserviert hat, würde das einstige Bollwerk heute niemanden mehr aufhalten können. In der Stille und Weite der Landschaft betrachten Sie das Bauwerk und zwangsläufig wandern Ihre Gedanken zu den Tausenden Arbeitern, die inmitten einer so unwirtlichen Gegend schufteten und die über gewaltige Entfernungen mit Nachschub an Nahrung und Baumaterial versorgt wurden...
Yinchuan – diesen Städtenamen hatten Sie bis vor kurzem noch nie gehört. Und auch keiner Ihrer Freunde oder Bekannten konnte Informationen zu dieser Stadt geben. Dabei ist Yinchuan nicht nur eine Millionenstadt mit langer Geschichte, sondern auch noch Hauptstadt über eine autonome Region, die an Größe und Einwohnerzahl mit vielen europäischen Ländern mithalten kann. Beim Gang durch die Straßen bemerken Sie, dass Sie mittlerweile weit vom chinesischen Kernland entfernt sind: Es geht lebhaft doch gleichzeitig entspannt zu und Sie sehen mehr Angehörige ethnischer Minderheiten als noch in Xi'an oder Yan'an. Angehörige der muslimischen Hui Ethnie haben einen kleinen Straßenstand aufgebaut, von dem es verführerisch herüberduftet. Sie beschließen, das dort gegrillte, stark gewürzte Hammelfleisch zu probieren und erleben einen Geschmack, den Sie noch Jahre später bei Grillfesten in Deutschland vermissen werden...
Das weiche Löss-Gestein im Umfeld des Gelben Flusses hat seit jeher Menschen dazu verleitet, Höhlen in die Hügel zu graben. Diese Behausungen bieten Schutz vor der Kälte des Winters und der Hitze des Sommers. Sie sind froh über die Kühle in ihrem Inneren. Doch auf Dauer so zu leben, können Sie sich nur schwer vorstellen. Und doch haben es die Menschen der Region getan. Auch die chinesischen Kommunisten, die nach dem legendären „Langen Marsch“ durch das halbe Land hier in Yan'an eine Zuflucht fanden, lebten hier jahrelang. Und so wurde aus dem unbedeutenden Yan'an, weit weg von den Metropolen, die Wiege einer gewaltigen Revolution...
Mehr als 6.000 Kilometer soll die Große Mauer einst lang gewesen sein, doch ein Großteil dieser Strecke ist nach Jahrhunderten, in denen das Bauwerk nicht mehr gebraucht wurde, verfallen oder wurde als Baumaterial anderweitig verwendet. Selbst hier inmitten der Wüste, wo die Trockenheit die Mauer verhältnismäßig gut konserviert hat, würde das einstige Bollwerk heute niemanden mehr aufhalten können. In der Stille und Weite der Landschaft betrachten Sie das Bauwerk und zwangsläufig wandern Ihre Gedanken zu den Tausenden Arbeitern, die inmitten einer so unwirtlichen Gegend schufteten und die über gewaltige Entfernungen mit Nachschub an Nahrung und Baumaterial versorgt wurden...
Yinchuan – diesen Städtenamen hatten Sie bis vor kurzem noch nie gehört. Und auch keiner Ihrer Freunde oder Bekannten konnte Informationen zu dieser Stadt geben. Dabei ist Yinchuan nicht nur eine Millionenstadt mit langer Geschichte, sondern auch noch Hauptstadt über eine autonome Region, die an Größe und Einwohnerzahl mit vielen europäischen Ländern mithalten kann. Beim Gang durch die Straßen bemerken Sie, dass Sie mittlerweile weit vom chinesischen Kernland entfernt sind: Es geht lebhaft doch gleichzeitig entspannt zu und Sie sehen mehr Angehörige ethnischer Minderheiten als noch in Xi'an oder Yan'an. Angehörige der muslimischen Hui Ethnie haben einen kleinen Straßenstand aufgebaut, von dem es verführerisch herüberduftet. Sie beschließen, das dort gegrillte, stark gewürzte Hammelfleisch zu probieren und erleben einen Geschmack, den Sie noch Jahre später bei Grillfesten in Deutschland vermissen werden...
feel China Tipp
108 Dagobas
Südlich der Provinzhauptstadt Yinchuan findet sich ein echtes Mysterium, denn niemand kennt den Grund dafür, warum einst am Gelben Fluss in der Nähe von Qingtongxia 108 weiße Dagobas in 12 Reihen errichtet wurden. Die an Vasen erinnernden Strukturen, die auch als „Stupas“ bezeichnet werden, stammen aus der Zeit der monglischen Yuan-Dynastie (1279-1368) und können im Buddhismus Denkmäler oder auch Reliquienbehälter sein.
Helan Shan Gebirge
Diese bis zu 3.556 Meter hohe Bergkette bildet für die Stadt Yinchuan ein wichtiges natürliches Schutzschild gegen die Tengger Wüste mit Ihren Sandstürmen – in alten Zeiten aber durchaus auch gegenüber feindlichen Invasoren. Heute ist der Helan Shan aber vor allem ein wunderbares Ausflugsziel mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie den berühmten Steinmalereien, beeindruckenden Landschaften und einem wunderbaren Blick über Yinchuan, den Gelben Fluss und in die Wüste.
Südlich der Provinzhauptstadt Yinchuan findet sich ein echtes Mysterium, denn niemand kennt den Grund dafür, warum einst am Gelben Fluss in der Nähe von Qingtongxia 108 weiße Dagobas in 12 Reihen errichtet wurden. Die an Vasen erinnernden Strukturen, die auch als „Stupas“ bezeichnet werden, stammen aus der Zeit der monglischen Yuan-Dynastie (1279-1368) und können im Buddhismus Denkmäler oder auch Reliquienbehälter sein.
Helan Shan Gebirge
Diese bis zu 3.556 Meter hohe Bergkette bildet für die Stadt Yinchuan ein wichtiges natürliches Schutzschild gegen die Tengger Wüste mit Ihren Sandstürmen – in alten Zeiten aber durchaus auch gegenüber feindlichen Invasoren. Heute ist der Helan Shan aber vor allem ein wunderbares Ausflugsziel mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie den berühmten Steinmalereien, beeindruckenden Landschaften und einem wunderbaren Blick über Yinchuan, den Gelben Fluss und in die Wüste.
