Land der Kontraste · 14 Tage

Peking • Xi'an • Guilin • Yangshuo • Suzhou • Zhouzhuang • Shanghai

Dies ist die ideale Einsteigerreise für alle, die in zwei Wochen möglichst viel von dem sehen möchten, was China heute ausmacht: moderne Städte, klassische Sehenswürdigkeiten wie Große Mauer, Kaiserpalast und Terrakotta-Armee, aber auch die bizarren Karstberge in der Region um Guilin, der wohl berühmtesten Naturregion Chinas. Die Programme in Peking und Xi'an sind besonders ausführlich und ermöglichen so auch den Besuch von großartigen Sehenswürdigkeiten, für die sonst meist keine Zeit bleibt.
Sie stehen auf dem Kohlehügel. Unter Ihnen, in unglaublicher Ausdehnung, das Dächermeer des Kaiserpalastes. Der Beiname „Verbotene Stadt“ erscheint Ihnen aufgrund der schieren Größe der Anlage durchaus passend, da die Stadtzentren der meisten deutschen Kreisstädte darin bequem untergebracht werden könnten. Hinter dem Kaiserpalast verliert sich der gewaltige Tiananmen- Platz und Sie erblicken in der Ferne nicht nur das neue Peking mit seinen modernen Wolkenkratzern, sondern auch die Westberge, deren berühmten „Duftberg“ Sie noch erklimmen werden…

Einige Tage später, nachdem Sie bereits von Angesicht zu Angesicht mit den legendären Tonkriegern der Terrakotta-Armee gestanden haben, schauen Sie nun durch einen Berg hindurch. Das mondsichelförmige Loch, das dem Yueliang Shan seinen Namen gab, gibt den Blick auf die bizarren Karstberge in der Region Guilin frei. Eine Landschaft, die dermaßen anziehend ist, dass selbst amerikanische Präsidenten reihenweise hierher kamen. Nirgendwo sonst wird Ihnen China romantischer in Erinnerung bleiben…

Sie können diesen Kontrast kaum glauben! Vor einer knappen Stunde waren Sie noch in der Vergangenheit, nun sind Sie in der Zukunft! Im Wasserstädtchen Zhouzhuang tauchten Sie ein in das alte China, mit seinen kleinen, alten Häusern, den schmalen Gassen und unzähligen Kanälen. Nun ragen um Sie herum imposante Hochhäuser auf, während Ihr Reisebus über eine sechsspurige Hochstraße gleitet. Enorme Leuchtreklamen blinken in allen Farben und spiegeln sich in Glasfassaden wider. Sie mögen kaum glauben, dass die Entwicklung einer Stadt, die in China bis in die 80er Jahre nur eine Nebenrolle gespielt hat, hin zum wichtigsten Wirtschaftsmotor und der modernen Vorzeigemetropole kaum mehr als zwei Jahrzehnte gedauert hat. Beinahe alles, was Sie aus Deutschland kennen, verblasst in Hinsicht auf die Dimensionen und den Drang zur Moderne gegen das, was hier in Shanghai zu sehen ist…

feel China Tipp
Xiangshan
Vor den Toren Pekings erstrecken sich die Westberge. Hier liegt eines der schönsten Ausflugsziele der Stadt: der Duftberg „Xiangshan“. Die alten Tempel und Pavillons wären alleine fast schon Grund genug herzukommen, doch diejenigen, die den Berg erklimmen – oder sich mit der Seilbahn hinauffahren lassen – werden mit einem Panoramablick auf das Umland von Chinas Hauptstadt belohnt.

Französische Konzession

Bis 1842 war Shanghai eine mäßig bedeutende Kleinstadt. Dann kamen die europäischen Kolonialmächte. Mit Waffengewalt erzwangen Sie von Chinas Regierung das Recht, unter anderem in Shanghai Handelsniederlassungen errichten zu können . Dabei stellt die französische Konzession den Teil der Stadt dar, in dem Frankreich die Rechtshoheit besaß. Noch heute erinnern in vielen Straßenzügen die schönen alten Villen und Stadthäuser an diese Zeit. Das Flair, das hier herrscht, ist dabei auch heute noch völlig anders als an anderen Orten Shanghais und Chinas.