Parallelwelten · 15 Tage

Shanghai • Zhouzhuang • Peking • Xi’an • Guilin • Yangshuo • Guangzhou • Hong Kong

Das Antlitz von Shanghai und Zhouzhuang hat keine Gemeinsamkeiten. Der Li-Fluss bei Yangshuo und das Perlfluss-Delta bei Hong Kong könnten verschiedener nicht sein. Der junge Immobilienmakler im Sportwagen und der alte Herr auf dem Lasten-Fahrrad scheinen aus zwei Welten zu stammen. Und doch ist all das ein einziges Land. Diese Reise zeigt Ihnen die fantastischen Parallelwelten, die nebeneinander existieren und ein Ganzes ergeben, das heute China ist. Sie enthält die wichtigsten Metropolen, die Chinas Schicksal bestimmen. Gleichzeitig enthält Sie die essenziellen Highlights des klassischen China. Mehr Erlebnis in zwei Wochen geht nicht.

 

• Shanghai-Peking im „Superzug“
• Guangzhou: Wirtschafts-Wunderstadt mit Geschichte
• Asiens ultimative Metropole – Hong Kong
• maximales Erlebnis in zwei Wochen

Ihre Reise-Emotionen
Ihr Reiseleiter hat Ihnen erzählt, dass man noch bis Mitte 2011 mindestens 10 Stunden mit dem Nachtzug unterwegs war, wenn man per Bahn die mehr als 1.000km lange Strecke von Shanghai nach Peking fahren wollte. Jetzt sitzen sie in dem CRH Hochgeschwindigkeitszug, die Landschaft fliegt an Ihnen vorbei und sie werden in vier Stunden in Peking sein – dabei sind Sie erst vor einer knappen Stunde an Bord dieser Hightech-Bahn gestiegen. Bereits die 2. Klasse hat sehr komfortable Sitze mit reichlich Beinfreiheit und lädt zum entspannen ein. Bei Nanjing überqueren Sie den Yangtze, der hier bereits enorm breit ist und von zahllosen Schiffen befahren wird. Sie rasen an Dörfern vorbei, die aus einer Parallelwelt zu stammen scheinen: Im Zug die Zukunft, draußen die Vergangenheit...

Und noch so eine Zeitreise: In Sichtweite des internationalen Flughafens von Xi’an stehen zwei kleine Hügel. Ihre Form verrät, dass sie nicht natürlichen Ursprungs sein können. Tatsächlich handelt es sich um die Grabhügel des Kaisers Han Jing Di und seiner Gemahlin. Das Museum ist, wie die Grabkammern selbst, unterirdisch angelegt. Sie streifen eine Schutzfolie über Ihre Schuhe und erkennen im dunklen Inneren warum dieser Schutz nötig ist: Die Gänge über die Grabkammern sind einschließlich des Bodens vollständig aus Glas, so dass Sie einen fantastischen Blick auf die Grabbeigaben gewähren. Anders als bei der berühmteren Terrakotta-Armee sind die Tonfiguren zwar nicht lebensgroß und weniger detailliert, dafür finden sich hier neben Kriegern auch Figuren des Hof-Alltages wie Eunuchen, Frauen, Händler, Hunde, Schweine oder Rinder. Die halb vergrabenen Figuren sind ein kleines bisschen unheimlich, doch den Blick von ihnen abzuwenden ist dennoch kaum möglich...

Mehrere Hochzeitspaare laufen Ihnen über den Weg. Alle gefolgt von Fotografen. Oder auch umgekehrt: Ein Team von Fotografen, Stylisten und Helfern mit einem Pulk von Hochzeitspaaren. Die Shamian Insel von Guangzhou ist ein äußerst beliebtes Motiv. Schließlich ist es hier wunderbar romantisch. Alles sieht nach einer europäischen Altstadt aus. Das verwundert wenig, denn dieser kleine Flecken Erde im Perlfluss war der erste Ort an dem europäische Kaufleute in China Handelsniederlassungen eröffnen durften. Und so können Sie heute durch schattige Alleen laufen und sich gleichzeitig zu Hause und
wahnsinnig weit weg fühlen...

Die uralte zweistöckige Straßenbahn rollt wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten durch die modernen Hochhausschluchten von Hong Kong Island. Aufrechtes Stehen ist für durchschnittlich große Europäer kaum möglich, aber dafür ist das Erlebnis um so größer. Sie steigen aus und betrachten einige der architektonischen Wunder der Stadt. Der einst höchste Turm der Bank of China mit seinen scharf gezeichneten Kanten wird heute um einiges vom „International Finance Center“ und dem unglaubliche 484m hohen „International Commerce Center“ überragt. Am Anfang der Reise wurden sie von Shanghais Skyline überwältigt. Doch Hong Kong setzt nun noch einen drauf...
feel China Tipp
Grab des Nanyue Königs
Die Forscher wussten, dass es dieses Grab geben musste. Alte Texte belegten dies. Als man die Suche schon fast aufgegeben hatte wurde diese Perle der Archäologie dann doch noch gefunden. Per Zufall bei Bauarbeiten. Das Haus, das man errichten wollte steht nun woanders und über dem Grab befindet sich heute ein modernes Museum, in dem die zahlreichen Grabbeigaben und das Grab selbst zu bestaunen sind.

Große Mauer bei Huanghuacheng
Selbstverständlich muss man die Große Mauer als Chinareisender einmal gesehen haben.
Im wahrsten Wortsinn nahe liegend ist dabei der Abschnitt Badaling bei Peking, da dieser
am einfachsten zu erreichen ist. Die Folge sind große Touristenströme. Daher wurde erst 2012 der Abschnitt Huanghuacheng offi ziell für Reisende frei gegeben. Besonderes Merkmal ist der Verlauf der Mauer an einem Stausee, der dem liebevoll restaurierten Abschnitt eine ganz eigene Note verleiht.
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