TCM und die Heilkraft chinesischer Küche · 20 Tage

Peking • Baoding • Xi’an • Nanning • Guilin • Longsheng • Hangzhou • Suzhou • Shanghai

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gewinnt auch in Europa immer mehr Anhänger und erfährt die ihr gebührende Anerkennung. Gemeinsam mit der chinesischen Küche, die sich in vielen Aspekten die Lehren der TCM zunutze macht, trägt sie unter anderem dazu bei, dass in China Senioren tendenziell überdurchschnittlich fit sind. Auf dieser Reise erfahren Sie vor Ort von Spezialisten aus erster Hand Wissen zu den Themen TCM, Massage und Akupunktur, besichtigen Märkte für Heilkräuter, bekommen Unterricht in Tai Ji Quan („Tai Chi”) und vieles mehr. Darüber hinaus können Sie eine ganze Reihe ausgewählter Spezialitäten der chinesischen Küche genießen – und sehen selbstverständlich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes.

 

  • Einblicke in TCM im Ursprungsland
  • gesunde kulinarische Spezialitäten
  • Taiji („Tai Chi“) Kurs
  • Chinas berühmte Sehenswürdigkeiten
Ihre Reise-Emotionen
Fast nichts, das Sie sehen, kommt Ihnen bekannt vor. Auch die Verwendung all dieser frischen oder getrockneten Kräuter und Heilpflanzen, die im Ganzen, zerkleinert oder zermahlen angeboten werden, ist Ihnen völlig schleierhaft. Zum Glück haben Sie einen fachkundigen Reiseleiter dabei, der Ihnen so manches zu den auf dem Markt feil gebotenen Waren erzählen kann. Während Sie zuhören atmen Sie tief ein, um die ungewohnten Gerüche intensiver wahrzunehmen…

Während Sie durch den medizinischen botanischen Garten von Nanning schlendern, erkennen Sie, warum die Stadt besonders stolz auf diese Einrichtung ist. Die Anlage ist mit rund zwei Quadratkilometern Fläche deutlich größer als die meisten anderen botanischen Gärten der Welt – und dabei konzentriert sich die hier versammelte Pflanzenpracht ausschließlich auf das, was zu medizinischen Zwecken verwendet werden kann. 2.400 verschiedene Arten wachsen im Garten und Sie freuen sich, dass Sie etwas entdecken, das Sie schon aus Ihrer Heimat kennen…

Die Grünfläche ist winzig. Eigentlich nicht viel mehr als ein Blumenbeet mit einem kleinen Weg drum herum und zwei Sitzbänken. Umgeben wird das Ganze an zwei Seiten von viel befahrenen, lauten Straßen. Und inmitten diesen Verkehrs befinden sich drei ältere Einheimische, die in aller Seelenruhe und voller Konzentration Tai Ji Quan praktizieren. Sie schauen zu, fasziniert davon, wie sehr die drei die Geräusche und das Treiben ihrer Umgebung aus ihrem Bewusstsein ausgeschlossen haben. Unversehens erkennen Sie einige Figuren, die auch Sie in den letzten Tagen auf dieser Reise gelernt haben. Bei den Einheimischen sehen die Bewegungen leicht und fließend aus, doch Sie wissen inzwischen, wie viel Übung und Praxis dahinter steckt…

Vor Ihnen auf dem Tisch steht ein seltsames Gebilde mit einem runden Kamin in der Mitte und einem darum herumlaufenden Topf, in dem eine lecker duftende Brühe vor sich hin köchelt. In diesem traditionellen mit Kohle beheizten Feuertopf können nun nach Belieben alle erdenklichen Zutaten gegart werden. Das Ganze erinnert ein wenig an Fondue, doch beim Feuertopf bleibt das Essen nicht an einem Spieß, sondern wird einfach in die Brühe gegeben und dann mit den Stäbchen oder speziellen Löffeln wieder heraus gefischt. Das Ergebnis ist nicht nur sehr lecker und sehr gesund, der Weg zum Ergebnis macht auch großen Spaß! Vor allem, weil Sie vorher nie auf die Idee gekommen wären, dass man auch Dinge wie Salat, Glasnudeln oder Tofu auf diese Weise zubereiten könnte...
feel China Tipp
Medizin-Gott-Tempel / Wohnhof Yaoshan
In Nordchina waren Tempel für den Medizin-Gott einst nichts ungewöhnliches, doch heute sind diese auch hier eine Seltenheit. In Anguo haben Sie die Möglichkeit, sich einen solchen noch erhaltenen Tempel anzuschauen. Unweit von hier in dem Dorf Yaoshan haben Sie zudem die Möglichkeit, einen der traditionellen Wohnhöfe zu besuchen und einen Einblick in die Lebensweise des klassischen China zu erhalten.

Altstadt von Yangmei
Etwas westlich von Nanning liegt eine wunderbar erhaltene Ortschaft namens Yangmei. Eine Großzahl der Gebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und man kann Stunden damit verbringen durch die Kopfsteinpflaster-Gassen zu spazieren. Diese Stadt ist besonders deswegen einen Besuch wert, weil ausländische Touristen den Ort praktisch noch gar nicht für sich entdeckt haben – ein gewaltiger Unterschied zu Orten wie beispielsweise Guilin.
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