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Von Porzellan bis Seide · 21 Tage
Peking • Datong • Wutaishan • Pingyao • Xi'an • Luoyang • Suzhou • Wuzhen • Hangzhou • Shanghai
Chinas Kunsthandwerk genießt auf vielen Gebieten Weltruhm. Zudem haben die Chinesen über Jahrhunderte viele ihrer Künste wie Staatsgeheimnisse gehütet, so dass die Herstellung von feinem Porzellan oder Seide in Europa lange Zeit als ein Mythos galt und die Produkte in Europa entsprechend kostspielig waren. Diese Reise führt Sie an einige der bekanntesten Stätten von Seiden- und Porzellanherstellung, aber zeigt darüber hinaus, dass es noch eine Vielzahl anderer Zweige des Kunsthandwerks wie zum Beispiel Scherenschnitte gibt, die in China Perfektion erlangt haben und noch heute im Alltag sehr präsent sind. Natürlich können Sie gelegentlich auch selbst Hand anlegen und Ihr eigenes Talent ausprobieren.
Sie fragen sich, wer wohl auf die Bezeichnung „Tausend-Buddha-Grotten“ gekommen ist. Selbst „Zehntausend“ wäre noch eine Untertreibung gewesen! Hier in den Yungang-Grotten haben vor rund anderthalb Jahrtausenden, als Europa allmählich ins Mittelalter abzugleiten begann, buddhistische Mönche die Kunst der Steinschnitzerei zu großer Perfektion gebracht. Heute, Dutzende von Generationen später, bestaunen Sie die von Menschenhand geschaffenen Höhlen, von denen einige bis zu 15 Meter hoch sind. Zusammen mit den aus den Felsen geschlagenen Nischen mit teilweise farbenfroh bemalten Statuen in den unterschiedlichsten Größen und verschiedenen Posen erstreckt sich die Anlage über einen guten Kilometer am Fuße des Berges Wutaishan…
Auch in modernen Zeiten, in denen die Tiefkühltruhen immer mehr Varianten an Fertigprodukten hergeben, kann Kochen noch immer eine Kunstform sein. Eine der beliebtesten Speisen Nordchinas fällt dabei fast schon unter die Kategorie Kunsthandwerk. Gemeint sind Jiaozi, die chinesische Variante der Tortellini oder Maultaschen. Sie bewundern die Köchin, während sie verschiedene Füllungen mit geschickten Handgriff en in den dünnen Teig einwickelt und so eine Tasche bildet. Das Essen geht dann viel schneller als das Herstellen, doch die saftigen Teigtaschen mit der Soße aus Soja und Essig munden Ihnen so sehr, dass sich die Mühe ohne Frage gelohnt hat…
Die Frau nimmt eine andere, wesentlich kleinere Schere zur Hand, denn der nächste Teil ihrer Arbeit ist enorm filigran. Die Blütenblätter, die einen Teil des Motivs bilden, sollen schließlich einzeln ausgeformt werden. Sie bestaunen die Geschwindigkeit, mit der die Schere durch das Papier gleitet, ohne zu tief hinein zu schneiden und somit das komplette Motiv zunichte zu machen. Als Sie selbst versuchen, einen Scherenschnitt, das wohl älteste und am weitesten in China verbreitete Kunsthandwerk, zu erstellen, merken Sie, dass Sie deutlich langsamer arbeiten müssen, um zu einem sauberen Ergebnis zu kommen…
Vieles, was Sie bislang auf dieser Reise gesehen haben, erfordert nicht nur Geschick, sondern auch viel Geduld. Bei dem, was Sie nun sehen, ist der Bedarf an Geduld ebenfalls enorm. Die feinen Seidenstickereien in Suzhou erfordern, um einen einzigen Zentimeter Stoff mit einer Farbe auszufüllen, einige Dutzend Stiche, weil die benutzen Fäden äußerst fein sind. Dabei sind die Motive, die gestickt werden, nicht nur sehr vielfältig, sondern auch sehr farbenprächtig...
Auch in modernen Zeiten, in denen die Tiefkühltruhen immer mehr Varianten an Fertigprodukten hergeben, kann Kochen noch immer eine Kunstform sein. Eine der beliebtesten Speisen Nordchinas fällt dabei fast schon unter die Kategorie Kunsthandwerk. Gemeint sind Jiaozi, die chinesische Variante der Tortellini oder Maultaschen. Sie bewundern die Köchin, während sie verschiedene Füllungen mit geschickten Handgriff en in den dünnen Teig einwickelt und so eine Tasche bildet. Das Essen geht dann viel schneller als das Herstellen, doch die saftigen Teigtaschen mit der Soße aus Soja und Essig munden Ihnen so sehr, dass sich die Mühe ohne Frage gelohnt hat…
Die Frau nimmt eine andere, wesentlich kleinere Schere zur Hand, denn der nächste Teil ihrer Arbeit ist enorm filigran. Die Blütenblätter, die einen Teil des Motivs bilden, sollen schließlich einzeln ausgeformt werden. Sie bestaunen die Geschwindigkeit, mit der die Schere durch das Papier gleitet, ohne zu tief hinein zu schneiden und somit das komplette Motiv zunichte zu machen. Als Sie selbst versuchen, einen Scherenschnitt, das wohl älteste und am weitesten in China verbreitete Kunsthandwerk, zu erstellen, merken Sie, dass Sie deutlich langsamer arbeiten müssen, um zu einem sauberen Ergebnis zu kommen…
Vieles, was Sie bislang auf dieser Reise gesehen haben, erfordert nicht nur Geschick, sondern auch viel Geduld. Bei dem, was Sie nun sehen, ist der Bedarf an Geduld ebenfalls enorm. Die feinen Seidenstickereien in Suzhou erfordern, um einen einzigen Zentimeter Stoff mit einer Farbe auszufüllen, einige Dutzend Stiche, weil die benutzen Fäden äußerst fein sind. Dabei sind die Motive, die gestickt werden, nicht nur sehr vielfältig, sondern auch sehr farbenprächtig...
feel China Tipp
Wutaishan
Der Wutaishan, zu Deutsch Fünf-Terassen-Gebirge, gilt als wichtigste der vier heiligen Bergketten des Buddhismus in China. Hier soll nicht nur die Residenz des Bodhisatwa Manjuri liegen, sondern auch der Meister Sri Singh gewirkt haben. Mit bis zu 3.058 Metern ist der Wutaishan zudem die höchste Erhebung in Nordostchina und bei Wanderungen im Gebirge trifft man überall auf Tempel und Schreine.
Jadeschnitzerei
Was für die Europäer das Gold, war für die Chinesen bis in jüngste Zeit die Jade. In besonders reiner und gut verarbeiteter Form kann für das meist grünliche Material leicht ein Vermögen bezahlt werden. Neben ganz schlichten Jade-Armreifen oder flachen Scheiben als Anhänger an einer Kette gibt es jedoch auch richtig große und detailreich gearbeitete Kunstwerke aus Jade. Dazu können Buddha-Figuren, Drachen, aber auch Darstellungen von alten chinesischen Segelschiff en oder ganzen Landschaften gehören.
Der Wutaishan, zu Deutsch Fünf-Terassen-Gebirge, gilt als wichtigste der vier heiligen Bergketten des Buddhismus in China. Hier soll nicht nur die Residenz des Bodhisatwa Manjuri liegen, sondern auch der Meister Sri Singh gewirkt haben. Mit bis zu 3.058 Metern ist der Wutaishan zudem die höchste Erhebung in Nordostchina und bei Wanderungen im Gebirge trifft man überall auf Tempel und Schreine.
Jadeschnitzerei
Was für die Europäer das Gold, war für die Chinesen bis in jüngste Zeit die Jade. In besonders reiner und gut verarbeiteter Form kann für das meist grünliche Material leicht ein Vermögen bezahlt werden. Neben ganz schlichten Jade-Armreifen oder flachen Scheiben als Anhänger an einer Kette gibt es jedoch auch richtig große und detailreich gearbeitete Kunstwerke aus Jade. Dazu können Buddha-Figuren, Drachen, aber auch Darstellungen von alten chinesischen Segelschiff en oder ganzen Landschaften gehören.
