feel China-Tipps

Wir ticken anders...

Wie innovativ können China-Reisen sein? Wie anders sollten sie sein? Natürlich kann man als Reiseveranstalter das Rad nicht völlig neu erfinden, wenn man Reiseprogramme anbietet – schließlich sollten Rundreisen, die in bestimmte Städte oder Regionen führen, auch die berühmten Highlights enthalten. Wer fährt schon das erste Mal nach Peking, möchte aber auf die „Verbotene Stadt“ verzichten? Das wäre so, als ob Sie erstmals nach Xi‘an kommen, aber Ihr Reiseprogramm keinen Ausflug zur Terrakotta-Armee vorsieht.

Auch bei feel China werden Sie selbstverständlich alle Highlights finden, die Sie als Reisender erwarten. Aber darüber hinaus haben wir in jede Reise ein paar echte Perlen eingebaut, deren Besuch mehr als lohnenswert ist und die Reisen zu einem ganz speziellen Erlebnis machen. Einige davon möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen – weitere Erläuterungen zu besonders hervorzuhebenden Programmpunkten finden Sie auch in den Infos bei den jeweiligen Reisebeschreibungen.

Zhengding

Zhengding ist die Stadt der Pagoden und Tempel. Noch heute sind die vier Pagoden zu besichtigen, die in Ihrer Gestaltung unterschiedlicher kaum sein könnten. Von den zahlreichen Tempeln der Altstadt ist der „Große Buddha Tempel“ Dafo Si am beeindruckendsten – nicht nur wegen seiner mehr als 21 Meter hohen Statue von Guanyin, der Göttin der Gnade. Ein Großteil der Altstadt ist immer noch erhalten und zeigt, wie Menschen in Nordchina einst zu einem großen Teil gelebt haben.

Tianxingqiao

Wie so oft in der Provinz Guizhou finden sich im Gebiet der „Sternenbrücke“ Tianxingqiao besonders viele landschaftliche Besonderheiten auf engstem Raum. Große Tropfsteinhöhlen, Wasserfälle, Schluchten oder bizarre Bergformationen lassen die Wanderung durch dieses Areal zu einem besonderen Erlebnis werden.

Putuoshan

Üppig grün bewachsen ist Putuoshan nicht nur eine Insel des Zhoushan Archipels, sondern auch einer der vier heiligen Berge des chinesischen Buddhismus. Zahlreiche Tempel, einige davon in Höhlen mit Meerblick, sind hier „Guanyin“ der Göttin der Gande gewidmet. Doch die Insel ist nicht nur ein Pilgerort, sondern bietet wunderschöne Natur und sogar Strände. Obwohl mit der Fähre gut erreichbar ist dieser Ort für Rundreisende noch immer ein absoluter Geheimtipp!

Dengfeng und Shaolin

Im bis zu 1.500 Meter hohen Songshan Gebirge liegt der wohl berühmteste mit Kampfkunst in Verbindung gebrachte Tempel der Welt: Shaolin. Die Geburtsstätte des Kung Fu ist heute eine Touristenattraktion und hunderte junger Schüler bemühen sich hier, die Geheimnisse der Kampfk unst zu erlernen. Doch gleich in der Nähe gibt es in der beschaulichen Stadt Dengfeng noch andere Schätze zu entdecken. Der große Zhongyue Tempel beispielsweise wurde nach Vorbild des Kaiserpalastes in Peking gebaut. Die Songyang Akademie gilt als eine der ältesten in China – und in Ihrem Hof wachsen zwei vermutlich 4.500 Jahre alte Zypressen, die noch immer lebendig sind.

Pagodenwald am Silberberg

Nicht weit von Mutianyu, einem Abschnitt der Großen Mauer, befindet sich vor den steilen Hängen des Yinshan („Silberberg“) eine Ansammlung von sieben Pagoden. Jede von Ihnen ist 20 bis 30 Meter hoch . Fünf der Bauwerke stammen bereits aus der Zeit der Jin Dynastie (1115-1234 n.Chr.). Damals gehörte das Areal zum legendären aber seit langem nicht mehr existierenden Fahua Tempel, der einst ein wichtiger Ort buddhistischer Lehre war. Heute liegt hier der kleine Guyanshou Tempel.

Museum für Stadtgeschichte Shanghais

Nicht zu verwechseln mit dem Shanghai Museum befi nden sich die Ausstellungsräume dieser spannenden Institution am Fuße des Fernsehturms. Unter dem „Oriental Pearl Tower“, der längst das Wahrzeichen der Stadt geworden ist, können Sie die wechselhafte Geschichte Shanghais auch multimedial erleben. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt dabei auf der Zeit vor 1949, als die westlichen Kolonialmächte das Geschehen der Stadt bestimmten und Shanghai die wohl internationalste Metropole der Welt war.

Altstadt am Qianmen

Am südlichen Ende des Tiananmen-Platzes befi ndet sich noch heute das gewaltige Qianmen – das vordere Tor. In den vergangenen Jahren wurde das angrenzende Stadtviertel stark umgestaltet. Hier entstanden jedoch keine Bürotürme oder gewaltige Wohnanlagen, sondern wurde die Altstadt wiederbelebt. Anhand alter Fotos und Pläne rekonstruierte man möglichst authentisch ein ganzes Stadtviertel. Hier zu bummeln gibt jedem ein Gespür dafür, wie es in Chinas Hauptstadt vor rund 100 Jahren ausgesehen haben mag.

Szene-Viertel Xintiandi und Houhai

Es ist mittlerweile auch vielen Europäern nicht verborgen geblieben, dass sich in chinesischen Großstädten im kulturellen Bereich sehr spannende Dinge tun. Sei es im Bereich junger Avantgarde-Künstler, in der Musik oder beim Film. Ein Ausdruck dieser sich immer freier entfaltenden Kreativität und Lebenslust sind die Szene-Viertel, in denen sich das Nachtleben tummelt. In Peking fi ndet sich dieses vor allem im Houhai-Viertel: In den traditionellen Hutong-Häusern im wunderschönen Altstadt-Ambiente sind mittlerweile schicke Bars, Musik-Clubs und Restaurants entstanden, die Nachtschwärmer aus aller Welt begeistern. Ähnliche Bedeutung für Shanghai hat das Viertel Xintiandi – auch hier prallen moderne Gaststättenkonzepte auf Altstadtcharme. Auf vielen unserer Reisen ermöglichen wir Ihnen einen ganz besonderen Abend in Xintiandi oder im Houhai- Bezirk.

Grabanlage von Han Jing Di

Xi‘an war in der langen Geschichte Chinas mehrfach Hauptstadt – aus diesem Grund ist die Umgebung der Stadt auch gespickt mit zahlreichen kaiserlichen Grabanlagen verschiedener Epochen. Am bekanntesten ist natürlich das Grab des ersten Kaisers – die weltbekannte Terrakotta-Armee ist ein Teil von ihm. Doch auch andere Anlagen sind unbedingt sehenswert. Dazu gehört vor allem das Grab von Han Jing Di, der nicht lange nach dem ersten Kaiser in der zweiten gesamtchinesischen Dynastie herrschte. Sein Grab wurde erst vor einigen Jahren entdeckt und ausgegraben. Die Anlage zeigt deutlich, dass die extrem gegensätzlichen Charaktere der beiden Herrscher auch Ausdruck in der Nachwelt gefunden haben.

Harbin Eis-Festival

Die Winter der Metropole Harbin sind sehr kalt. So kalt, dass der Songhua-Fluss, der durch die Stadt fließt, monatelang vollständig zugefroren ist. Daraus ziehen die Einwohner praktischen Nutzen, indem sie Eisblöcke aus dem Fluss schneiden und diese zum Bau fantastischer Eisskulpturen nutzen, die nachts sogar von innen heraus bunt beleuchtet werden. Das Harbin Eis-Festival genießt mittlerweile Weltruhm und wird offiziell am 05. Januar eröffnet.

Longhua-Tempel in Shanghai

Der bekannteste Tempel Shanghais ist sicherlich der des Jadebuddhas. Doch ist dieser weder der schönste, größte noch der älteste in der Stadt. Seinen Ruhm verdankt er fast ausschließlich einer großen weißen Buddhaskulptur aus Jade. Tatsächlich ist der Longhua-Tempel mit der dazugehörigen hübschen Pagode nicht nur der älteste und größte Tempel Shanghais, sondern wohl auch der schönste – zudem strahlt dieser Gebäudekomplex eine Ruhe und Beschaulichkeit aus, die in Shanghai sonst kaum zu finden sein dürfte. Dieses Erlebnis möchten wir Ihnen nicht vorenthalten und haben daher den Longhua-Tempel in unsere Shanghai-Programme eingebaut.

Mengda Naturreservat

In den Bergen nahe dem Oberlauf des Huang He, des „Gelben Flusses“, befindet sich mitten im Mengda Naturreservat der Himmelssee „Tian Chi“. Dieses Gewässer ist sowohl den Buddhisten als auch den hier lebenden Salar-Muslimen heilig. Die Fahrt in das wunderschöne Naturschutzgebiet führt teils spektakulär entlang dem Gelben Fluss.

Mondsichelberg Yangshuo

Mittlerweile bietet eine Reihe von Reiseveranstaltern nach der Bootsfahrt auf dem Li-Fluss durch die bizarre Karstberglandschaft von Guilin nach Yangshuo eine Übernachtung in dieser malerisch gelegenen Kleinstadt an. Damit Sie eines der landschaftlichen Highlights in der Umgebung nicht verpassen, haben wir einen Besuch des Mondsichelberges fest eingeplant. Durch eine Laune der Natur bietet ein großes halbmondförmiges Loch in diesem Berg einen wirklich außergewöhnlichen Blickwinkel auf eine der schönsten Landschaften der Welt.

Tianshan Canyon

Kucha, eine der größeren Städte am Nordrand der Taklamakan-Wüste, ist vor allem bekannt für die Nähe zur Ruinenstadt Subashi und den Tausend-Buddha-Grotten von Kizil. Doch nördlich der Stadt, wenn man das Tianshan-Gebirge durchquert, findet sich eine Schlucht, die einen Abstecher wert ist: der „Tianshan Mysterious Canyon“. Im Laufe von Jahrtausenden hat ein Fluss, der die meiste Zeit des Jahres ausgetrocknet ist, eine tiefe und schmale Rinne in die roten Felsen gegraben, durch die es möglich ist, tief in die Berge vorzudringen.

Xizhou bei Dali

Schon vor rund zwei Jahrzehnten erkannten die ersten westlichen Touristen, dass Dali und seine Umgebung einer der Orte Chinas ist, an dem es sich am besten ausspannen lässt. Heute ist das in Südwestchina gelegene Dali mit dem großen See „Erhai“, dem Tempel der drei weißen Pagoden und seiner Altstadt ein Touristenmagnet. Doch bietet die Umgebung noch einiges mehr, dass sich zu entdecken lohnt! Zum Beispiel die kleine Stadt Xizhou, deren Altstadt besonders gut erhalten ist und als schönes Beispiel für die traditionelle Architektur der Bai gilt – dem Volk, das hier seit Jahrhunderten heimisch ist.

Xiangshan Park

Es wäre vermessen, bei dem in den Westbergen vor den Toren Pekings gelegenen Xiangshan-Park von einem Geheimtipp zu sprechen. Immerhin ist dieses Ausflugsziel bei den Einheimischen besonders beliebt und er wird auch in jedem Reiseführer erwähnt. Dennoch wird er nur selten von ausländischen Reisegruppen besucht. Das ist schade, denn es finden sich hier nicht nur viele alte Gebäude, Wandelgänge oder Pavillons – der „Duftberg“ Xiangshan bietet auch einen wunderbaren Ausblick auf die chinesische Hauptstadt am Horizont und die Bergketten der Umgebung. Wegen der Färbung des Laubs ist dieser Park im Herbst ein ganz besonders attraktives Ziel.

Kuanzhai Xiangzi (Chengdus Altstadt)

Die Hauptstadt Sichuans ist berühmt für seine Teehauskultur. Heute ist Chengdu eine der modernsten Städte Westchinas und lange Zeit war diese Tradition auf dem Rückzug. Allmählich entdecken die Bewohner die alten Werte wieder und glücklicherweise hat die Stadt ein wunderschönes Altstadtviertel, in dem neben Wohnhäusern, Geschäften, Restaurants etc. auch Teehäuser zu finden sind. Der Name des Viertels stammt von seinen zwei Hauptgassen: Der breiten (kuan) und der schmalen (zhai) Gasse (Xiangzi).

Ling Kanal

Etwa eine Autostunde nördlich von Guilin befindet sich der 38 Kilometer lange Ling Kanal. Diese Wasserstraße, die zwischen den Jahren 219 und 214 vor Christus erbaut wurde, gilt als eine der drei großen Ingenieursleistungen des antiken China – neben der Großen Mauer und dem Dujiangyan Bewässerungssystem in Sichuan. Der Kanal, der eine schiffbare Verbindung zwischen dem in den Yangzi fließenden Xiang-Fluss und dem Li-Fluss (und damit bis nach Kanton) geschaffen hatte, fließt mit zwei Armen durch den Marktflecken Xing'an.

Tigersprungschlucht

Die Tigersprungschlucht am Oberlauf des Yangzi gilt mit 16 Kilometern als eine der längsten und tiefsten Schluchten der Welt. Von den Fluten des Yangzi bis zum Gipfel des Jadedrachen-Schneeberges, der hier emporragt, sind es rund 3.900 Meter Höhenunterschied. Innerhalb von zwei Tagen mit einer Übernachtung in einer einfachen Herberge auf halbem Wege wird die Schlucht auf dem höher gelegenen und als wesentlich schöner geltenden Pfad durchwandert.

Jadeschnitzerei

Was für die Europäer das Gold, war für die Chinesen bis in jüngste Zeit die Jade. In besonders reiner und gut verarbeiteter Form kann für das meist grünliche Material leicht ein Vermögen bezahlt werden. Neben ganz schlichten Jade-Armreifen oder flachen Scheiben als Anhänger an einer Kette gibt es jedoch auch richtig große und detailreich gearbeitete Kunstwerke aus Jade. Dazu können Buddha-Figuren, Drachen, aber auch Darstellungen von alten chinesischen Segelschiffen oder ganzen Landschaften gehören.

Tianjin

Heute eine der größten Städte Chinas, war Tianjin ab 1858 eine westliche Konzession, das heißt eine Handelszone in europäischer Hand. Briten, Franzosen und später Japaner, Deutsche, Österreicher und Italiener haben hier Banken, Schulen, Handelshäuser und Kirchen errichtet. Einiges davon lässt sich in Tianjin noch heute entdecken – einer Stadt die übrigens wie sonst nur Shanghai, Chongqing und Peking den Status der Provinzunabhängigkeit genießt.

Helan Shan Gebirge

Diese bis zu 3.556 Meter hohe Bergkette bildet für die Stadt Yinchuan ein wichtiges natürliches Schutzschild gegen die Tengger Wüste mit Ihren Sandstürmen – in alten Zeiten aber durchaus auch gegenüber feindlichen Invasoren. Heute ist der Helan Shan aber vor allem ein wunderbares Ausfl ugsziel mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie den berühmten Steinmalereien, beeindruckenden Landschaften und einem wunderbaren Blick über Yinchuan, den Gelben Fluss und in die Wüste.


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