Reiseinformationen

Allgemein
China ist trotz des großen stetigen wirtschaftlichen Fortschritts ein Entwicklungsland. Städte wie Shanghai, Peking, Hong Kong oder auch einzelne touristisch erschlossene Kleinstädte wie Yangshuo mögen ein anderes Bild suggerieren, doch die Entwicklung in einem Großteil des Landes, besonders im ländlichen Bereich, ist noch Jahrzehnte davon entfernt, einen Standard zu erreichen, den man in Westeuropa gewohnt ist. Trotz aller Bemühungen um guten Service, immer besseren Hotels, komfortableren Verkehrsmitteln etc. kann es immer wieder zu Situationen kommen, auf die wir als Reiseveranstalter keinen Einfluss haben, in denen etwas nicht hundertprozentig funktioniert, die Straßen schlecht, Kleinstädte schmutzig oder die hygienischen Zustände unterwegs nicht den von Mitteleuropa gewohnten Standards entsprechen. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass die östlichen Küstenregionen sowie die Metropolregionen einiger Inlandsstädte deutlich weiter entwickelt sind als das Landesinnere. Vor allem Richtung Westen, z.B. in Tibet oder entlang der Seidenstraße, muss man mit sehr einfachen Verhältnissen rechnen. Bitte haben Sie dies bei Ihrer Reise durch China im Hinterkopf. Insgesamt werden Sie jedoch feststellen, dass die kulturellen, historischen, architektonischen und landschaftlichen Highlights eventuelle Unzulänglichkeiten mehr als kompensieren. Gleiches gilt für das vielfältige Essen und natürlich die interessanten Menschen, die Sie treffen werden. China ist ein Abenteuer, dass man nur richtig würdigen kann, wenn man all seine Facetten kennen gelernt hat. Wir möchten Ihnen ein möglichst authentisches Bild von diesem spannenden Land vermitteln und wünschen Ihnen eine faszinierende Reise!
Öffentliche Toiletten
Obwohl die chinesische Regierung in den letzten Jahren viel dafür getan hat, zumindest an touristischen Orten hygienisch akzeptable öffentliche Toiletten zu schaffen, sind die allermeisten öffentlichen WCs in China weit davon entfernt, europäischen Ansprüchen gerecht zu werden. Positiv ist jedoch, dass das Netz der öffentlichen WCs sehr engmaschig ist. Da oftmals kein Toilettenpapier vorhanden ist, empfehlen wir, immer etwas davon im Handgepäck mitzuführen.
Essen
Für Chinesen hat das Essen einen besonders hohen kulturellen Stellenwert, der sich auch in zahlreichen Redewendungen niederschlägt. Entsprechend groß ist auch die Auswahl an Speisen. Hauptnahrungsmittel sind dabei Reis und vor allem im Norden auch Nudeln und Teigwaren. Es wird viel Gemüse gegessen, gerne aber auch Fisch und Fleisch – allen voran vom Schwein. Chinas Küche ist berühmt-berüchtigt für teilweise sehr exotische Zutaten – doch Sie können beruhigt sein: In aller Regel sind solch exotische Speisen auch in China keinesfalls alltäglich! Insbesondere weil in China in der Regel eine große Auswahl an verschiedenen Speisen in der Mitte des Tisches für alle Teilnehmer des Essens serviert wird, ist immer etwas für jeden Geschmack dabei. Gegessen wird üblicherweise mit Stäbchen, deren Umgang Sie erfahrungsgemäß leicht und schnell lernen werden. Falls Sie Ihren Fähigkeiten jedoch Misstrauen, empfiehlt es sich, eine Gabel mitzunehmen, da nicht jedes Restaurant über westliches Besteck verfügt. Bei Mahlzeiten, die wir für Sie im Voraus gebucht haben, werden (wenn es sich nicht um ein Essen bestimmter Spezialitäten handelt) stets mehrere verschiedene Gerichte für Sie serviert. In der Auswahl sind wir sowohl um Abwechslung bemüht, als auch darum, möglichst vielfältige Vorlieben abzudecken. Zu jeder vorgebuchten Mahlzeit gibt es in China üblicherweise ein Glas Bier oder Softdrink gratis dazu. Tee wird in aller Regel ebenfalls stets kostenlos gereicht. Werden weitere Getränke gewünscht, sind diese vor Ort selbst zu bezahlen.
Feiertage
Die wichtigsten Feiertage im Reich der Mitte sind der 1. Januar (Neujahr), der 1. Mai (Tag der Arbeit) und der 1. Oktober (Nationalfeiertag) einschließlich der darauf folgenden Woche. Dazu kommt das sich jährlich nach dem Mondkalender verschiebende Frühlingsfest (Chinesisches Neujahr) Ende Januar / Anfang Februar. Besonders zum Neujahrsfest und zum Nationalfeiertag gibt es unter den Chinesen eine sehr rege Reisetätigkeit, so dass Hotels, Züge, Flüge und Sehenswürdigkeiten überlaufen sein können. Wir empfehlen daher, Reisen nach Möglichkeit außerhalb dieser Phasen zu planen.
Fotografieren/Filmen
Selbstverständlich können Fotoapparate und Videokameras für den privaten Gebrauch mit nach China genommen und dort auch fast uneingeschränkt genutzt werden. Lediglich bei einigen militärischen oder strategisch wichtigen Einrichtungen kann das Fotografieren verboten sein – dann sind entsprechende Hinweisschilder angebracht. In Museen, Ausstellungen und religiösen Einrichtungen wird die Genehmigung zum Fotografieren und Filmen sehr unterschiedlich gehandhabt. Bitte achten Sie einfach am jeweiligen Ort darauf, ob es erlaubt ist und halten sich gegebenenfalls unbedingt an ein Verbot. Die Chinesen sind in der Regel zwar nicht fotoscheu, aber trotzdem sollten Sie niemanden gegen seinen Willen fotografieren.
Geld
Die Währung in China ist der Renminbi, in der Kurzform als CNY oder RMB bezeichnet. Die größte Einheit des Renminbi wird „Yuan“ (umgangssprachlich auch „Kuai“) genannt. Die nächst kleinere Währungseinheit ist Jiao (entspricht einem „Groschen“), gefolgt von „Fen“. Während 10 Jiao einen Yuan ergeben, benötigt man 100 „Fen“ um auf einen „Yuan“ zu kommen. Die größte erhältliche Banknote ist ein 100 Yuan-Schein. Des Weiteren existieren 50, 20, 10, 5 und 1 Yuan-Noten. Die Ein- und Ausfuhr ist bis zum Betrag von 6.000 Yuan gestattet. Bei Fremdwährungen gibt es zur Zeit keine Beschränkungen. In Hong Kong ist der Hong-Kong-Dollar (HKD) das gesetzliche Zahlungsmittel. Dieser wird auch in Macao zur Bezahlung akzeptiert. Sie können an allen großen Flughäfen Chinas Geld wechseln. In allen Großstädten gibt es Filialen der Bank of China, in denen Geld getauscht werden kann. Mittlerweile bieten auch einige andere Banken die Möglichkeit zum Geldwechsel. Die Gebühren sind dabei relativ gering. Auch in größeren Hotels ist es normalerweise kein Problem, ausländische Währungen in Renminbi (Yuan) zu wechseln. In allen Fällen werden Sie dabei Ihren Reisepass vorlegen müssen. Mit Kredit- oder Bankkarte (EC/Maestro-Karte) lässt sich Geld an Automaten von vielen Filialen der Bank of China abheben. In jedem Fall ist die Eingabe Ihrer PIN erforderlich. Quittungen sollten Sie aufheben, da man beim Zurückwechseln von Renminbi in ausländische Währungen diese Quittungen oft vorlegen muss.
Gepäck
Auf innerchinesischen Flügen gilt in der Economy-Class, wie auch i.d.R. auf den internationalen Flügen, 20 kg Freigepäck pro Person. Gegen eventuelle Beschädigungen oder Verluste schützen Sie sich am besten mit einer Reisegepäck-Versicherung, die auch im „RundumSorglos-Paket“ der ERV (Europäische Reiseversicherung) enthalten ist.
Gesundheit
Wir empfehlen eine kleine Reiseapotheke zusammenzustellen. Diese sollte alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen sowie gängige Mittel gegen Erkältungs- und Durchfallerkrankungen enthalten. Eine Grundimmunisierung von Tetanus, Polio und Diphtherie sollte in jedem Fall gegeben sein. Bezüglich Prophylaxe-Empfehlungen gegen Malaria, Typhus und Hepatitis wenden Sie sich an Ihren Arzt oder ein Tropeninstitut. Allgemeine Informationen erhalten Sie zudem bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinischen Informationsdiensten und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Es ist dringend anzuraten, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Bitte klären Sie, inwieweit bei Ihnen ein für China gültiger Schutz vorliegt. Falls Ihre Versicherung Leistungen in China nicht einschließt, vermitteln wir Ihnen gerne eine entsprechende Reisekrankenversicherung.
Getränke
In China wird am häufigsten Tee getrunken – und zwar grüner! Man kann aber auch übliche Erfrischungsgetränke und gutes Bier, wie z.B. Tsingtao oder Yanjing, sowie in zunehmendem Maße Kaffee erhalten. Leitungswasser ist in China kein Trinkwasser! Mineralwasser erhalten Sie für wenig Geld in jedem Supermarkt und beinahe jedem Kiosk.
Hotels
Die Qualität chinesischer Hotels hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert – sowohl die Ausstattung als auch den Service betreffend. Neben den großen internationalen Ketten gibt es unzählige chinesische Betreiber, die sich teilweise ebenfalls nicht mehr hinter ausländischer Konkurrenz verstecken müssen. Wie aber auch in anderer Hinsicht gilt, dass die Hotels umso einfacher werden, je weiter Sie von den industriell entwickelten Großstädten und von den touristischen „Standard-Destinationen“ entfernt sind. In Großstädten finden Sie jedoch eine breit gefächerte Auswahl verschiedenster Unterkünfte: Von einfachen Gasthäusern über trendige Mittelklasse-Hotels bis hin zu äußerst luxuriösen Herbergen.
Internet
Mittlerweile bieten die meisten Hotels einen Internetzugang im Hause an. Viele auch direkt auf den Zimmern. Billiger ist es jedoch oft, in eine der zahlreichen Internetbars zu gehen. In größeren Städten wird man sich hierfür in der Regel ausweisen und registrieren lassen müssen, in Kleinstädten wird über diese Bestimmungen jedoch meist hinweg gesehen.
Kleidung
Wir empfehlen Ihnen, bequeme und praktische Kleidung mitzunehmen. Wenn Sie Ihre China Reise während der Sommermonate unternehmen, sollte trotz der zu erwartenden hohen Temperaturen eine leichte Jacke aufgrund der Klimaanlagen z.B. in Bussen oder Restaurants im Gepäck dabei sein. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen festes und komfortables Schuhwerk. Bitte bedenken Sie auch, dass bei Reisen, die in Bergregionen führen, die Temperaturen in der Höhe deutlich kühler sein können.
Klima
Der Großteil Chinas liegt in der gemäßigten Klimazone. Der Süden liegt in den tropischen und subtropischen Zonen, während der Norden sich in der Nähe der kalten subpolaren Zone befindet. Der Sommer in Nordchina ist relativ kurz, der Winter dagegen lang und kalt. Das chinesische Kernland ist durch die bekannten und unterschiedlichen vier Jahreszeiten geprägt, wobei die Winter tendenziell trocken und kalt und die Sommer heiß und feucht sind. Auf dem hochgelegenen Qinghai-Tibet Plateau im Südwesten Chinas herrschen wiederum das ganze Jahr hindurch relativ milde Temperaturen. Im Nordwesten entlang der Seidenstraße können die Sommer extrem heiß sein, während die Winter oft durch Temperaturen von weit unter Minus 20 Grad Celsius geprägt sind. Im Süden des Landes ist die Vegetation das ganze Jahr hindurch grün. Klimatisch gesehen ist der Zeitraum von Mitte März bis Anfang Juni sowie von September bis Mitte November die optimale Reisezeit. Die Zeiträume zeichnen sich durch angenehme Temperaturen und geringe Niederschläge aus. Die Monate Juli und August sind sehr warme Monate mit häufigen kurzen Regenschauern.

Für Tibet-Reisende gelten die Sommermonate als beste Reisezeit, da sie angenehme Temperaturen und einen blauen Himmel versprechen. Von April bis Oktober ist Blütesaison und zwischen Juni und September ist die Landschaft frisch und dunkelgrün. Da Tibet nördlich des Himalaya-Hauptkammes und damit im Regenschatten desselben liegt, sind auch die Sommermonate relativ trocken im Vergleich zu den Ländern südlich des Himalayas. Trotzdem kann es auch in Tibet zu zeitweiligen heftigen Regenfällen kommen. Der Winter ist entgegen der meisten Erwartungen besonders tagsüber verhältnismäßig mild und weitgehend niederschlagsfrei.

Der Zeitraum von Dezember bis Februar hat sich insbesondere bei Insidern zu einer beliebten Reisezeit entwickelt. Geringe Besucherzahlen und das trockene und häufig sonnenverwöhnte Winterklima des Nordens haben bereits viele China-Reisende überzeugt. China ist somit zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!
Nicht! Was man unterlassen sollte
In jeder Kultur gibt es Dinge, die nicht gerne gesehen werden. Ausländischen Gästen werden jedoch die meisten „Fehler“ nachgesehen, da sie es ja nicht besser wissen können. Insgesamt fährt man recht gut damit, sich so zu verhalten, dass es auch in Europa als gutes Benehmen gelten würde. Doch ein paar Dinge, die Sie in China besser nicht machen sollten, möchten wir Ihnen dennoch ans Herz legen: Stecken Sie nach oder beim Essen bitte nie die Essstäbchen in den Reis, wenn Sie diese aus der Hand legen wollen. Essstäbchen werden in China nämlich nur bei Opfergaben für die Toten in den Reis oder andere Speisen gesteckt.
Während Chinesen kein Problem damit haben, sich lautstark zu räuspern und auch die Sitte des Ausspuckens in der Öffentlichkeit immer noch oft vorkommt, finden es Chinesen als ausgesprochen unschön, wenn sich jemand laut in ein Taschentuch schnäuzt – noch dazu an einem Tisch. Ausschnäuzen sollte man sich nach Möglichkeit also in der Toilette. Nebenbei bemerkt: Mehrfach zu benutzende Stofftaschentücher sind Chinesen ebenso ein Graus, wie das Einstecken benutzter Taschentücher in die Tasche.
In China gilt es als ausgesprochen unhöflich, wenn man sich selbst eine Zigarette anzündet, ohne auch den anderen Anwesenden eine anzubieten. Sollten Sie rauchen, bieten Sie also bitte auch anderen eine Zigarette an.
Shopping
In China sind fast alle Produkte günstiger als in Deutschland. Rechnen Sie also von vornherein mit mehr Gepäck auf der Rückreise. Während einer China-Rundreise wird man in einigen Städten generell in sogenannte „Freundschaftsläden“ oder „Souvenirgeschäfte“ geführt. Dies ist von den örtlichen Behörden vorgeschrieben, bietet aber auch eine ideale Gelegenheit um Andenken, Batterien oder Ähnliches zu erwerben. Wenn Sie einen chinesischen Markt besuchen, bedenken Sie, dass die Anfangspreise für Touristen meist viel zu hoch sind. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen und handeln Sie Preise aus, die Ihnen angemessen erscheinen. In Kaufhäusern hingegen ist es meist nicht möglich über den Preis zu verhandeln. Ein Versuch kann aber auch hier nicht schaden.
Sprache
Das Hochchinesisch „Putonghua“, im Westen auch als „Mandarin“ bekannt, ist die offizielle Sprache Chinas. Neben zahlreichen regionalen Dialekten spricht eine große Anzahl Südchinesen Kantonesisch. Die autonomen Regionen haben meist ihre eigenen Sprachen, zum Beispiel Tibetisch, Mongolisch oder das uigurische Türkisch. Die Englischkenntnisse der Bevölkerung sind zwar in den letzten Jahren deutlich besser geworden, doch von sehr touristischen Zentren abgesehen, werden Sie mit Englisch in den meisten Situationen auf der Straße nicht viel anfangen können. Unter Studenten, Geschäftsleuten sowie in touristischen Geschäften ist es jedoch mittlerweile üblich, zumindest einfache Begriffe auf Englisch zu beherrschen. In größeren Hotels und bei den Reiseleitern ist das Niveau selbstverständlich deutlich höher.
Strom
Wenn man elektrische Geräte mitnimmt sollte man beachten, dass man in der Regel einen „Weltreise-Adapter“ benötigt, denn nicht alle Hotels haben Adapter für deutsche Zweipolstecker. Die Stromspannung beträgt 220 Volt bei 50 Herz.
Telefonieren
Obwohl es in China neben Millionen von Handys auch überall öffentliche Telefone gibt, kann man von letzteren in der Regel nicht ins Ausland telefonieren. Dies ist jedoch meist vom Zimmer der Hotels aus möglich – wenn auch teuer. Mit Telefonkarten von öffentlichen Fernsprechern, die für internationale Gespräche freigegeben sind, kann man deutlich günstiger in die Heimat telefonieren. Deutsche Handys mit Laufzeitvertrag funktionieren in China fast immer und überall. Gespräche auf diese Weise sind aber oft exorbitant teuer.
Tibet-Reisen und Bergregionen (große Höhen)
Als Tibet-Reisender sollten Sie sich in guter körperlicher Verfassung befinden. Der Grund hierfür ist, dass Sie sich teilweise in großen Höhen (bis über 5.000m) befinden. Tipps für die Anpassung an die dünne Luft auf der Hochebene sind zum einen anfänglich langsame Bewegungen, damit sich der Körper an das Klima anpassen kann. Des Weiteren sollten Sie möglichst viel Wasser oder Tee trinken und versuchen das Rauchen und den Genuss von Alkohol zu vermeiden. Auch im Sommer sollten Sie warme Kleidung mitnehmen, da es recht kühl werden kann.
Trinkgelder
Auch in China sind mittlerweile Reiseleiter, Busfahrer, Kofferträger und andere Servicekräfte auf Ihre Trinkgelder angewiesen. Wir empfehlen Ihnen einen Richtwert von € 2,- (ca. 20 Yuan) pro Teilnehmer und Tag für die örtliche Reiseleitung und € 1,- (ca. 10 Yuan) pro Teilnehmer und Tag für den Busfahrer. Für Kofferträger der Hotels etwa € 0,50 pro Transport (ca. 5 Yuan).
Verkehrsmittel

BAHN

Die chinesische Eisenbahn ist in der Regel auch auf extrem langen Strecken verblüffend pünktlich und in den letzten Jahren auch immer schneller geworden. Mittlerweile gibt es sogar eine ganze Reihe von Strecken, die von Hochgeschwindigkeitszügen bedient werden. In letzteren gibt es die aus Europa gewohnte 1. und 2. Klasse. Bei Zügen auf kürzeren Strecken gibt es die sogenannten „Soft Seater“, als äquivalent zur 1. Klasse mit Sitzplatzreservierung. In solchen Zügen buchen wir Ihnen diese Klasse. Der „Hard Seater“ (entspricht der 2. Klasse) ist wegen nicht möglicher Platzreservierungen und oft überfüllten Wagen nicht zu empfehlen. Auch bei den Schlafwagen gibt es eine „harte“ und eine „weiche“ Klasse. Obwohl auch die „Hard Sleeper“ gepolsterte Liegen mit frischer Bettwäsche haben, buchen wir Ihnen bei Nachtzügen den „Soft Sleeper“ mit abschließbaren 4-Bett-Abteilen.

BUS/ÜBERLANDBUSSE

Von sehr entlegenen Gebieten abgesehen sind die Reisebusse für Touristen heute fast immer klimatisiert und modern. Toiletten befinden sich meist jedoch nicht an Bord. Öffentliche Überlandbusse entsprechen hingegen nur selten westlichem Standard, weswegen wir diese auch für Individualreisen nicht empfehlen.

LINIENBUSSE/STADTBUSSE

In Städten sind Linienbusse eine sehr billige und oft praktische Alternative zum Taxi. In Metropolen wie Peking und Shanghai sind die Ansagen der Haltestellen zwar mittlerweile auf Englisch, aber ansonsten meist nur auf Chinesisch. Mit ein bisschen Mut sind Busse dennoch eine interessante Fortbewegungsmöglichkeit.

FLUGZEUG

Fast alle größeren Städte verfügen mittlerweile über Flughäfen. Hundert weitere Flughäfen sind zurzeit geplant oder im Bau. Die Sicherheitsstandards sind dabei in China sehr hoch und die Fluggesellschaften gelten mit ihren durchschnittlich sehr jungen Maschinen und sehr gut ausgebildetem Personal als ausgesprochen sicher. Die Abläufe in den Flughäfen beim Check-In, Boarding etc. entsprechen weitestgehend denen in Europa.

TAXI

Taxis gibt es in allen Städten in großer Zahl und sind, verglichen mit Deutschland, ein sehr günstiges Fortbewegungsmittel. Zu einem Problem kann jedoch werden, dass fast kein Taxifahrer genügend Englisch spricht, um die Wünsche ausländischer Gäste zu verstehen. Daher empfiehlt es sich unbedingt, die Zieladresse (z.B. vom Hotelpersonal) auf Chinesisch aufschreiben zu lassen und dem Fahrer zu zeigen. Achtung: Vor allem an Flughäfen und manchen Bahnhöfen versuchen einige Leute, Touristen zu nicht lizenzierten Taxis zu locken und verlangen dann zu viel Geld für die Fahrt. Gehen Sie immer zum Taxistand und nehmen Sie ein offizielles Taxi, dass auch in jeder Stadt deutlich als solches zu erkennen ist. In Kleinstädten gibt es oftmals auch Motorradrikschas oder Dreirad-Taxis, mit denen man günstig von A nach B kommen kann. Hier wird vorher ein Festpreis ausgehandelt.

U-BAHN/METRO

Die U-Bahnen in China sind fast alle sehr neu und hochmodern. Fahrten sind auch ohne große Chinesischkenntnisse problemlos möglich.
Visabestimmungen
Für ein Visum in die VR China wird ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten nach Ende der Reise und mit mindestens einer leeren Seite für das Visum benötigt. Zudem muss ein Antragsformular ausgefüllt und mit einem Passfoto versehen eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung des Visum-Antrages durch Konsulat oder Botschaft bis zu fünf Werktage dauern kann. Für bis zu einmonatigem Aufenthalt in Hong Kong benötigen Sie als deutscher Staatsbürger kein Visum. Es besteht die Möglichkeit Gruppenvisa zu beantragen, die allerdings an die genaue Zusammensetzung der Gruppe gebunden sind. Wir bieten einen Service für die Visabesorgung. Ausführliche Informationen über das Visum erhalten Sie auch unter Buchungsablauf/Visum. Aktuelle Informationen finden Sie auch unter www.china-botschaft.de.
Zeitunterschied
In China gibt es nur eine Zeitzone (Beijing Standard Time). Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und China beträgt im Sommer +6 Stunden, im Winter +7 Stunden.
Zoll
Nach China dürfen zollfrei nur begrenzte Mengen an Alkohol, Zigaretten und anderen Tabakwaren eingeführt werden. Die maximal erlaubten Mengen sind zurzeit: 400 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500g Tabak; 2 Flaschen Spirituosen, jeweils maximal 0,75 Liter; eine angemessene Menge an Parfüm oder Eau-de-Toilette. Die Ausfuhr von Antiquitäten aus China ist untersagt, so lange Sie nicht über ein vom Zoll beglaubigtes Ausfuhrzertifikat verfügen. Spezialisierte Antiquitäten-Geschäfte können dieses in aller Regel besorgen.