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Schienen Schienas · 20 Tage
Peking • Xi'an • Tibet-Eisenbahn • Lhasa • Shanghai • Hangzhou • Kanton Eisenbahnfähre • Sanya • Hong Kong
Wer gerne mit der Eisenbahn unterwegs ist – und da bevorzugt auf besonders spannenden Strecken – kommt mit dieser Reise voll auf seine Kosten. China gehört in diesem Bereich ohne Zweifel zu den spannendsten Ländern der Welt. Das Netz der modernen Hochgeschwindigkeits strecken wächst im gleichen atemberaubenden Tempo, in dem die Züge darüber fahren. Mit Fernzügen werden Strecken von unglaublicher Länge ohne Umsteigen bedient: z.B. auf der höchsten Bahnstrecke der Welt nach Tibet. Etwas besonderes ist auch die Anbindung des Badeortes Sanya ans Schienennetz des Festlandes – eine Eisenbahnfähre bringt Sie auf die Tropeninsel. Darüber hinaus erleben Sie natürlich auch die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten im Reich der Mitte.
Hier in Peking scheint alles eine andere Dimension zu haben. Die Oriental-Shopping-Mall, aus der Sie gerade herausgetreten sind, schien kein Ende zu nehmen. Nun stehen Sie auf einer Fußgängerbrücke und überblicken eine Kreuzung der enorm breiten Chang'an Avenue, die in Ost-West-Richtung quer durch Pekings Zentrum verläuft. Sie beschließen, den freien Nachmittag noch ein wenig zum Shoppen zu nutzen, schließlich scheint auch die Zahl attraktiver Geschäfte eine andere Dimension zu haben…
Wenn Ihnen der Reiseleiter nicht gesagt hätte, dass dies die Große Moschee Xi'ans sei, hätten Sie geglaubt, sich in einem klassisch chinesischen Tempel zu befinden. Allerdings hätten die arabischen Inschriften Sie stutzig gemacht. Auch die Teppiche in einigen der Hallen weisen darauf hin, dass die Anlage, die in weiten Teilen einem Garten ähnelt, kein buddhistischer Tempel, sondern ein Gotteshaus der in China stark vertretenen islamischen Gemeinschaft ist. Die Ethnie der Hui unterscheidet sich heute aber fast nur noch im Glauben von der Mehrheit der Han-Chinesen – ansonsten sind sie kulturell seit Generationen weitestgehend assimiliert, wie auch diese viele Jahrhunderte alte Moschee zeigt…
Der Blick vom Potala-Palast hinab auf Lhasa und die dahinter liegenden Berge beeindruckt Sie ebenso wie der Blick auf das gewaltige Gebäude selbst, als Sie eben noch davor standen. Der ehemalige Wintersitz der jeweiligen Dalai Lama birgt auf 13 Etagen 999 Räume und war bei seiner Fertigstellung 1694 eines der größten Gebäude der Welt und eine bauliche Meisterleistung – genau wie die Tibet-Eisenbahn, die gute 300 Jahre später entstand. Ihre Gedanken schweifen vom Palast zurück in den Zug und Sie wissen, dass Ihre Erinnerungen in den nächsten Jahren immer wieder zu den einmaligen Eindrücken der Tibet-Bahn zurückkehren werden…
Der Wind des Meeres fährt durch Ihr Haar, während Sie den Hafen von Haikou näher kommen sehen. Mit Ihnen auf dem Schiff befindet sich Ihr Zug. Diese Überfahrt erweitert die ohnehin schon breite Palette an verschiedenen Bahnerlebnissen noch ein weiteres Mal. Bahnfahren ist eine der entspannteren Reisearten – und die Entspannung werden Sie in Sanya am Strand gewiss noch zu steigern wissen...
Wenn Ihnen der Reiseleiter nicht gesagt hätte, dass dies die Große Moschee Xi'ans sei, hätten Sie geglaubt, sich in einem klassisch chinesischen Tempel zu befinden. Allerdings hätten die arabischen Inschriften Sie stutzig gemacht. Auch die Teppiche in einigen der Hallen weisen darauf hin, dass die Anlage, die in weiten Teilen einem Garten ähnelt, kein buddhistischer Tempel, sondern ein Gotteshaus der in China stark vertretenen islamischen Gemeinschaft ist. Die Ethnie der Hui unterscheidet sich heute aber fast nur noch im Glauben von der Mehrheit der Han-Chinesen – ansonsten sind sie kulturell seit Generationen weitestgehend assimiliert, wie auch diese viele Jahrhunderte alte Moschee zeigt…
Der Blick vom Potala-Palast hinab auf Lhasa und die dahinter liegenden Berge beeindruckt Sie ebenso wie der Blick auf das gewaltige Gebäude selbst, als Sie eben noch davor standen. Der ehemalige Wintersitz der jeweiligen Dalai Lama birgt auf 13 Etagen 999 Räume und war bei seiner Fertigstellung 1694 eines der größten Gebäude der Welt und eine bauliche Meisterleistung – genau wie die Tibet-Eisenbahn, die gute 300 Jahre später entstand. Ihre Gedanken schweifen vom Palast zurück in den Zug und Sie wissen, dass Ihre Erinnerungen in den nächsten Jahren immer wieder zu den einmaligen Eindrücken der Tibet-Bahn zurückkehren werden…
Der Wind des Meeres fährt durch Ihr Haar, während Sie den Hafen von Haikou näher kommen sehen. Mit Ihnen auf dem Schiff befindet sich Ihr Zug. Diese Überfahrt erweitert die ohnehin schon breite Palette an verschiedenen Bahnerlebnissen noch ein weiteres Mal. Bahnfahren ist eine der entspannteren Reisearten – und die Entspannung werden Sie in Sanya am Strand gewiss noch zu steigern wissen...
feel China Tipp
Eisenbahnmuseum
Einst führten die von westlichen Kolonialmächten gebauten Bahnstrecken Chinas bis in das Herz Pekings. Gleich neben dem prachtvollen Qianmen-Tor, welches heute das südliche Ende des Tiananmen Platzes markiert, befindet sich der alte Bahnhof. Nachdem er bis Anfang des neuen Jahrtausends als Einkaufspassage diente, hat die Stadt hier nun das neue Eisenbahnmuseum eingerichtet. Einige der Ausstellungsstücke wurden dabei extra aus Datong hergebracht, wo sie bis dahin zu sehen waren.
CRH – China Railway Highspeed
Ähnlich wie in Deutschland die ICE-Verbindungen werden in China alle Hochgeschwindig keitszüge als CRH bezeichnet, obwohl es verschiedene Baureihen gibt. Alle Baureihen beruhen auf Technologietransfer, wurden also nicht in China sondern in Japan, Deutschland oder anderen Ländern entwickelt. Bislang wird hauptsächlich mit Tempo 200 gefahren, doch mehrere Abschnitte sind bereits bis zu 250 km/h zugelassen – später werden sogar Geschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern möglich sein.
Hinweis: Wegen der teilweise großen Höhen in Tibet (Übernachtungen in Lhasa auf ca. 3.600m ü.NN) sollten sich die Reisenden zu Reisebeginn in guter körperlicher Konstitution befi nden und vor Buchung gegebenenfalls einen Arzt konsultieren.
Einst führten die von westlichen Kolonialmächten gebauten Bahnstrecken Chinas bis in das Herz Pekings. Gleich neben dem prachtvollen Qianmen-Tor, welches heute das südliche Ende des Tiananmen Platzes markiert, befindet sich der alte Bahnhof. Nachdem er bis Anfang des neuen Jahrtausends als Einkaufspassage diente, hat die Stadt hier nun das neue Eisenbahnmuseum eingerichtet. Einige der Ausstellungsstücke wurden dabei extra aus Datong hergebracht, wo sie bis dahin zu sehen waren.
CRH – China Railway Highspeed
Ähnlich wie in Deutschland die ICE-Verbindungen werden in China alle Hochgeschwindig keitszüge als CRH bezeichnet, obwohl es verschiedene Baureihen gibt. Alle Baureihen beruhen auf Technologietransfer, wurden also nicht in China sondern in Japan, Deutschland oder anderen Ländern entwickelt. Bislang wird hauptsächlich mit Tempo 200 gefahren, doch mehrere Abschnitte sind bereits bis zu 250 km/h zugelassen – später werden sogar Geschwindigkeiten von 300 Stundenkilometern möglich sein.
Hinweis: Wegen der teilweise großen Höhen in Tibet (Übernachtungen in Lhasa auf ca. 3.600m ü.NN) sollten sich die Reisenden zu Reisebeginn in guter körperlicher Konstitution befi nden und vor Buchung gegebenenfalls einen Arzt konsultieren.
